Zweite setzt Siegesserie gegen Stadtallendorf fort

Mo 14.12.2015

Gegen die bisher unglücklich agierenden Stadtallendorfer setzte sich die 2. Herrenmannschaft in der Bezirksliga mit 9:7 durch. Profitieren konnten unsere Mannen von der frühzeitigen Abreise eines Stadtallendorfer Akteurs. Umgestellt werden mussten die Doppel, denn Andreas musste ebenfalls frühzeitig zu einem anderen Termin und hätte im Entscheidungsdoppel nicht antreten können.

Frank nach einer Vorhand

Mit der bereits gewohnten 2:1-Führung ging das Team in die Einzelbegegnungen. Das neu formierte Doppel 1 mit Michael und Uli gewann gegen Frank Schautzer / Klaus Reitmeier, die das Anzefahrer Duo vor einige Probleme stellte. Andreas und Ingo hatten gegen Rolf-Werner Schmittdiel / Michael Schick keine Chance. Frank und Chrissi sicherten dann aber die Führung durch einen Dreisatzerfolg gegen Heiko Buske / Daniel Malag. Im vorderen Paarkreuz zeigte sich erneut, dass Ulli gegen Schmittdiel nicht zurechtkommt, denn es resultierte ein 0:3 aus Anzefahrer Sicht. Die Führung sichern konnte allerdings Michael mit einem 3:0 gegen Schautzer, in dem der Stadtallendorfer Akteur lediglich 12 Punkte ergattern konnte. Im mittleren Paarkreuz musste sich Frank gegen Buske nach drei knappen Durchgängen geschlagen geben. Aber auch hier wurde die Führung gehalten, denn Andreas konnte Schick im fünften Satz mit 12:10 niederringen. Als dann Chrissi gegen Reitmeier siegte, war die Führung nach der ersten Runde bereits gesichert. Ingo konnte gegen Malag nichts ausrichten und folglich stand es 5:4 nach der ersten Runde.

Chrissi mit Topspin

Als dann die Spieler des vorderen Paarkreuzes an die Tische gingen, konnte davon ausgegangen werden, dass zumindest Ulli gegen Schautzer, der dem Anzefahrer grundsätzlich sehr gut liegt, gewinnt. Michael sah frühzeitig wie der Verlierer gegen Schmittdiel aus und lag schnell mit 0:2-Sätzen zurück. Zwischen Ulli und Schautzer entwickelte sich dann doch ein enges Match, in dem der Stadtallendorfer Akteur mehr und mehr Sicherheit gewann und den Schlusssatz klar für sich entschied. Als Michael gegen Schmittdiel im dritten Satz zwar punktemäßig mehr oder minder mithalten konnte, sah er dennoch bei 9:10 bereits wie der Verlierer aus, konnte allerdings wie anschließend bei 10:11 den Matchball mit einem tödlichen Faulen abwehren. Den dritten Satz gewann er dann und profitierte in der Folge von der nun abhanden gekommenen Souveränität von Schmittdiel und setzte sich überaus glücklich nach fünf Sätzen durch. Mit viel Glück konnte die Führung also gehalten werden. Wie wichtig das war, zeigte sich nun im mittleren und hinteren Paarkreuz. Andreas musste Buske nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren. Frank hielt die Führung, denn er spielte taktisch überaus clever gegen Schick und entschied nach zwei knapp gewonnen Sätzen das Spiel sicher mit 3:1. Der Stadtallendorfer packte nach dem 11:0 des vierten Durchgangs seine Sachen und verschwand. Das bedeutete beim Stand von 7:6, dass aus dem hinteren Paarkreuz lediglich noch ein Sieg errungen werden musste, um das Spiel im Gesamten zu gewinnen, da das Schlussdoppel auf dem Papier bereits entschieden war. Ingo hatte gegen Reitmeier eine unglückliche Rolle, sah sich einigen Faulen ausgesetzt, konnte nicht entscheidend ins Spiel eingreifen und unterlag 1:3. Chrissi peitschte in den ersten beiden Sätzen gegen Malag einige Male seine Rückhand durch, kam dadurch schnell in Front. Anschließend verlor er allerdings zunehmend seine Sicherheit und so konnte Malag zum 2:2 aufschließen. In den nun im fünften Satz wieder ausgiebigeren Ballwechseln konnte Chrissi dann wieder mehr Sicherheit gewinnen, setzte wieder den ein oder anderen “Wahnsinnigen” und setzte sich zum 8:7 durch. Das Schlussdoppel führte dann zum 9:7, einem denkbar knappen und aus Stadtallendorfer Sicht durchweg unglücklichen Ergebnis.

 

Comments 1

  1. Vorrundenfazit der 2. Herrenmannschaft | ttc anzefahr

    […] der anderen Seite gewannen unsere Mannen denkbar knapp gegen Mardorf (9:7) und Stadtallendorf (9:7). Nicht zu erwarten war der 9:5-Sieg gegen Niederweimar, in dem, wie so häufig in der […]

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